Prolog

Weltumsegelung mit Aussicht so heißt mein Projekt.

Wie oft saß ich in Häfen im Salon von Yachten, schaute aus den Bullaugen und sah meistens auf die Bullaugen und Decks der benachbarten Yachten. Beim Ankern in Buchten schaut man aus den Bullaugen des Salons in die Natur, die durch die Ausmaße der Bullaugen begrenzt ist. Bei Starkwind, meist begleitet von Regenschauern, steht der Rudergänger (teils mit Lifebelt gesichtet) am Steuerrad, ein Decksmann sofern vorhanden sucht Schutz unter der Sprayhood.

Wie oft kam da schon der Gedanke, wie schön es wäre, ein Deckshaus zu haben, in dem man kochen, essen und bei Schlechtwetter steuern kann. In der Plicht bei schönem Wetter läßt sich schön steuern und essen, zum Teil auch im Schutz eines Bimini. Aber wenn Regen kommt, und der kommt nicht immer von oben, weht der Wind die Regentropfen unter das Bimini. Wie schön wäre da ein Deckshaus. Einen Katamaran möchte ich Aufgrund des schlechten Wendewinkels, wichtig bei einer nicht beabsichtigten Legerwallsituation, nicht kaufen. Hinzu kommt, das man als guter Seemann, um einer Kenterung des Katamaranes vorzubeugen, immer mit weniger Segelfläche segeln muß, als tatsächlich möglich wäre.

Da kam mir der Gedanke an eine Einrumpfyacht mit Deckshaus, in dem sich die Pantry und ein zweiter Steuerstand befindet. Eine LM32 habe ich gekauft und freue mich auf die Möglichkeiten, die mir ein Deckshaus eröffnet, unter anderem mehr Aussicht auf meiner Weltumsegelung.  Wichtig ist hierbei, das alle Falle und Schoten von achtern zu bedienen sind, auf modernen Yachten mittlerweile ein Standard, hier war die LM32 bereits ihrer Zeit weit voraus.